JEL eröffnet den Abend im Ampere. Es handelt sich um einen Ami, der seine Elektrohiphopsynthiesounds auf dem Laptop abgelegt hat und dazu auf einem Drumpad fingert. Hört sich ziemlich nach Big Beat und den Chemical Brothers an. Kein Gesang, außer zwei oder dreimal, wo es um irgendein Auto geht, mit dem man eine Familie töten kann und dann mit der eigenen in den Urlaub fährt. Komisch. Auch zwei sogenannte Fans, die tanzen als würden sie gefesselt Luft im Stehen bumsen. Ms. John Soda kommen kurze Zeit später auf die Bühen. Kannte die ja nur vom hören, und hatte mir die Sängerin ganz anders vorgestellt. Aber die kann singen. Und wie. Sehr schön. Eines dieser Konzerte, wo man nur schweben möchte oder mal wieder diese Schwerelosigkeit braucht. Der Bassist war son wilder rhythmisch schwindender Typ. Selbst bei den langsamen Liedern war er wild am bangen. Spielt evtl. auch The Notwist mit. Im Hintergrund ein solider Drummer und unauffälliger Keyboarder, der noch ein Gitarren Feedback Solo einstreuen lassen musste. Gespielt werden viele ältere Sachen. Songs vom neuen Album gab es recht wenig, und es gab zwei Zugaben. Setlist vom Bassisten hier zum Ansehen A. |